Die süddeutsche Stadt Freiburg bietet seinen Besuchern zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Neben einem Spaziergang durch die historische Altstadt kann man es sich auch in einem der vielen Cafes oder gemütlichen Bars gut gehen lassen. Für einen guten Eindruck dieser historischen Großstadt sollte man zuerst die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt besuchen und sich vor allem mit dem berühmten Bächle und der Stadtgeschichte vertraut machen.
Das Freiburger Münster und das Bächle
Sobald man über den Dächern der wunderschönen Altstadt den schlanken Turm mit seiner durchbrochenen Pyramide erblickt, zieht es jeden Besucher direkt zum Münster. Mittlerweile ist das Münster in Freiburg zugleich die Kirche der Dompfarrei “Unserer Lieben Frau”, die Kathedrale der Erzdiözese Freiburg sowie die römisch-katholische Stadtkirche. Als die Kirche um das Jahr 1200 erbaut wurde, war dies noch anders. Das Freiburger Münster entstand als Bürger-, Stadt- und Pfarrkirche und zählte zu dieser Zeit zum Bistum Konstanz, was man noch heute an der Lage des Münsters erkennen kann. Es steht zentral auf dem Münsterplatz mitten in der historischen Altstadt, der seit langem als Marktstandort dient.
Die historische Stadt
Bei einem Spaziergang durch die Freiburger Altstadt sieht man immer wieder das charakteristische Bächle, welches die historische Stadt durchzieht. Anfangs war es für die Brauchwasserversorgung sowie als Schmutzwasserkanal geplant. Mittlerweile sorgt das Bächle jedoch für ein angenehmes Klima zu jeder Jahreszeit und ist vor allem in den warmen Sommermonaten bei Groß und Klein beliebt. Laut der Legende heißt es, wer einmal ins Bächle tritt, wird nicht das letzte Mal in Freiburg gewesen sein. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist auch der rund 460 Meter hohe Freiburger Schlossberg, welcher östlich der Altstadt gelegen und zum Großteil bewaldet ist. Schon ab dem 11. Jahrhundert wurden auf dem Schlossberg die ersten Festungsanlagen erbaut, deren Reste man heute noch erkennen kann. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Das Alte Rathaus und die Stadttore
Die Stadt hat schon Ende des 13. Jahrhunderts ein Haus am Franziskanerplatz gekauft, um hier ein Büro für den Stadtschreiber einzurichten. Im November 1944 brannte das alte Rathaus schließlich bis auf die Außenmauern nieder. Zwischen 1999 und 2002 wurde bei der Neugestaltung und Restaurierung des Rathauses nicht nur der Eingangsbereich neu entworfen. Auch die historische Eingangshalle strahlt jetzt wieder in ihrer weiten und offenen Form, welche nach den Kriegsbombardierungen im Jahre 1944 beim Wiederaufbau verkleinert worden war. Ein Besuch des alten sowie des neuen Rathauses lohnt sich auf jeden Fall, genau wie die Besichtigung der Stadttore. Das Martinstor ist das älteste Stadttor aus der ersten Stadtbefestigung von Freiburg, welche schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts gebaut wurde. Daneben gibt es noch das Schwabentor sowie das Breisacher Tor, das ab 1677 unter französischer Besatzung errichtet wurde. Vor allem wegen der wunderschönen Altstadt und dem typischen Freiburger Flair hat die südlichste Großstadt in Deutschland einiges zu bieten. Die Mischung aus Weltoffenheit durch die lange Tradition als Universitätsstadt mit rund 30.000 Studenten sowie eine gewisse Heimeligkeit sorgen bei den meisten Besuchern für ein unvergessliches Erlebnis. Aufgrund der Nähe zu Frankreich ist der Lebensstil in Freiburg eher genussorientiert und entspannt.
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2. Dezember 2011
Sehenwürdigkeiten